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Einige West-Berliner müssen täglich die Grenze passieren, um nach Hause zu gelangen.

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Alltag in den sogenannten Exklaven:

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Kleine zu West-Berlin gehörende Ländereien, umgeben von DDR-Territorium – oft ohne direkte Verbindungen.

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10 solcher Exklaven gibt es.

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In Eiskeller bei Spandau ist die Situation besonders schwierig.

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Knapp 20 Bewohner leben hier wie in Vorzeiten, ohne Wasser- und Stromanschluss.

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Schon Jahre zuvor hat die DDR alle Leitungen dorthin kappen lassen.

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Steinstücken im Süden Berlins ist mit rund 180 Bewohnern die größte West-Berliner Exklave.

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Nachdem mehrere Ostdeutsche hierhin geflüchtet sind, wird die Exklave im Sommer 1964 durch eine eigene Mauer umschlossen.

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Schon immer, aber vor allem seit Bestehen der Mauer ist es um die Exklave Steinstücken zu Zwischenfällen gekommen.

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Die Einwohner Steinstückens müssen etwas tausend Meter durch Zonengebiet, um nach Hause zu gelangen.

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Seit gut einer Woche wird hier ein ungefähr 700 Meter langer Panzergraben ausgehoben,

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der sich in etwa 30 Meter Entfernung von den Stacheldrahtverhauen bis fast zum S-Bahnhof Griebnitzsee zieht.

