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Die vereinte Stadt ist angesagt bei jungen Leuten.

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In Ost-Berlin gibt es freie Wohnungen.

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Hier zieht auch der Westen ein: Alternative besetzen die Abrisshäuser.

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Der Osten wird bunt:

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Das Kunsthaus „Tacheles“, Touristenattraktion im „neuen“ Berlin.

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Hier lernt die Hausbesetzer-Szene-Ost von der Szene-West.

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Gemeinsam gründen sie einen Verein. Die Einheit wird gelebt.

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Also es wird wirklich bis aufs Messer diskutiert. Und dann einfach abgestimmt.

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Das ist fürchterlich anstrengend, aber es funktioniert.

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Nicht überall bekommen die Besetzer Verträge und dürfen bleiben.

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In der Mainzer Straße im Ost-Berliner Bezirk Friedrichshain sollen Häuser für den Abriss geräumt werden: Gewalt eskaliert.

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Im November liefern sich Autonome und Polizei tagelang Schlachten, jetzt auch im Osten.

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Die Einheit macht vor sozialen Problemen nicht halt.

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„Steinwürfe…abermals Molotowcocktail Würfe.“

01:07.685 --> 01:12.592
So stellte sich die Schlacht in der Mainzer Straße aus der Sicht der Polizeikameras dar.

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Aufnahmen, die heute der Öffentlichkeit präsentiert wurden und noch einmal die erschreckende Gewalt belegen.

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Die größte Berliner Polizeiaktion der Nachkriegszeit findet ein betrübliches Ende.

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Zehntausende Menschen protestieren gegen den Polizeieinsatz.

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Die Ereignisse in der Mainzer Straße sind für die Alternative Liste Anlass, das Regierungsbündnis mit der SPD aufzukündigen.

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Gegen den Regierenden Bürgermeister Walter Momper stellen sie einen Misstrauensantrag.

